Im Gespräch – noch kein Gesetzentwurf
Geplantes Bundesgesetz zur Verhinderung der Verstaatlichung privater Mietwohnbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene
Hier stehen angekündigte Vorhaben, zu denen es noch keinen Gesetzentwurf gibt. Gezeigt wird nur, was die ankündigende Stelle selbst gesagt hat.
amtlichMedienberichtBund ·
Angekündigt von: Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD
Noch nicht vorhanden: Gesetzentwurf, Kabinettsbeschluss, Vorgang im Bundestag (Stand: 2026-10-26)
Was angekündigt wurde
Laut Koalitionsausschuss vom 2. Juli 2026 soll ein Bundesgesetz verhindern, dass private Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze der Länder verstaatlicht werden. [Q1]
Was angekündigt wurde
Laut Regierungssprecher Kornelius am 19. Oktober 2026 gilt die Ankündigung aus dem Koalitionsbeschluss vom Juli weiter. Auf die Frage, ob sie vom Tisch sei, antwortete er: „Nein, das gilt.“ [Q2]
Was angekündigt wurde
Laut Regierungssprecher Kornelius am 19. Oktober 2026 beobachtet die Bundesregierung die Debatte in Berlin. Sie habe „momentan keinen aktiven Anlass einzugreifen“ und werde darüber zur gegebenen Zeit entscheiden. [Q2]
Was angekündigt wurde
Laut den vom BMI bestätigten Eckpunkten, über die ZDFheute am 25. Oktober 2026 unter Berufung auf dpa und AFP berichtete, soll eine Vergesellschaftung einen ausdrücklichen Nachweis ihrer Notwendigkeit voraussetzen. Andere Maßnahmen wie Wohnungsbauinvestitionen oder Wohnungsbauförderung müssten zuvor vollständig ausgeschöpft sein. Entschädigungen sollen ausschließlich zum gutachterlich ermittelten Verkehrswert und unmittelbar in Geld erfolgen. [Q3]
Begründung der ankündigenden Stelle
Der Koalitionsausschuss begründet die Ankündigung damit, den privaten Wohnungsbau nicht gefährden zu wollen. [Q1]
Quellen
- [Q1] Bundesregierung – Ergebnisse des Koalitionsausschusses
amtlich · 2026-07-02 · abgerufen am 2026-10-26
- [Q2] Bundesregierung – Regierungspressekonferenz
amtlich · 2026-10-19 · abgerufen am 2026-10-26
- [Q3] ZDFheute
Medienbericht · 2026-10-25 · dpa, AFP · abgerufen am 2026-10-26
