gesundheit
Sollen Beratungen vor einem Schwangerschaftsabbruch freiwillig statt verpflichtend sein?
Programme werden zum Stichtag erfasst und danach nicht mehr verändert. Ein Programm von gestern wird nicht falsch, nur älter.
Wer will was
AfD
Will die Wirksamkeit der Beratungsscheinregelung regelmäßig überprüfen lassen und beschreibt die bisherige Überprüfung dieser Regelung als ausgeblieben.
Fundstelle: S. 149 (PDF 150), Kapitel „Familie und Demografie“
Seite im Original öffnenZum ProgrammWill während der Schwangerschaftskonfliktberatung Ultraschallaufnahmen zeigen lassen, damit sich die Schwangere über den Entwicklungsstand des Kindes informieren kann.
Fundstelle: S. 150 (PDF 151), Kapitel „Familie und Demografie“
Seite im Original öffnenZum ProgrammWill vor Schwangerschaftsabbrüchen eine rechtskonforme Beratung nach Paragraph zweihundertneunzehn des Strafgesetzbuchs verlangen.
Fundstelle: S. 149 (PDF 150), Kapitel „Familie und Demografie“
Seite im Original öffnenZum ProgrammDieses Programm enthält zu dieser Frage mehrere Stellen. Alle werden gezeigt, keine ausgewählt.
CDU/CSU
Im Wahlprogramm nicht gefunden
Das heißt nicht, dass die Partei keine Position hat — nur, dass im erfassten Programm dazu nichts gefunden wurde. Nachsehen kann man selbst: Wahlprogramm CDU/CSU zur Bundestagswahl 2025
Gesucht wurde nach: Schwangerschaftskonfliktberatung · Beratungsschein · Beratungspflicht · Beratungsstellen · Wartefrist
Grüne
Will freiwillige Beratung bei Schwangerschaftsabbrüchen durch einen Rechtsanspruch und ein gesichertes Angebot unterschiedlicher Beratungsstellen für die betroffenen Menschen dauerhaft gewährleisten.
Fundstelle: S. 120 (PDF 120), Kapitel „Frieden in Freiheit sichern – innen und außen“
Seite im Original öffnenZum ProgrammLehnt eine verpflichtende Wartefrist zwischen Beratung und Schwangerschaftsabbruch ab.
Fundstelle: S. 120 (PDF 120), Kapitel „Frieden in Freiheit sichern – innen und außen“
Seite im Original öffnenZum ProgrammDieses Programm enthält zu dieser Frage mehrere Stellen. Alle werden gezeigt, keine ausgewählt.
Linke
Will Beratungen vor einem Schwangerschaftsabbruch freiwillig statt verpflichtend gestalten und damit die Beratungspflicht für ungewollt Schwangere aufheben.
Fundstelle: S. 46 (PDF 46), Kapitel „14. Geschlechtergerechtigkeit herstellen – Arbeit umverteilen, Selbstbestimmung erwirken“
Seite im Original öffnenZum ProgrammSPD
Im Wahlprogramm nicht gefunden
Das heißt nicht, dass die Partei keine Position hat — nur, dass im erfassten Programm dazu nichts gefunden wurde. Nachsehen kann man selbst: Wahlprogramm SPD zur Bundestagswahl 2025
Gesucht wurde nach: Schwangerschaftskonfliktberatung · Beratungsschein · Beratungspflicht · Beratungsstellen · Wartefrist · Pflichtberatung · Konfliktberatung · 219 · Abbruch · Schwangerschaft · Selbstbestimm
Was daraus wurde
Was daraus wurde, hat Polivis noch nicht geprüft
Niemand hat nachgesehen ist nicht dasselbe wie es gibt nichts. Deshalb steht hier nichts statt einer halben Kette.
Quellen und Stand
- AfDWahlprogramm AfD zur Bundestagswahl 2025abgerufen am 27.10.2026, Stichtag der Erfassung 27.10.2026
- CDU/CSUWahlprogramm CDU/CSU zur Bundestagswahl 2025abgerufen am 26.10.2026, Stichtag der Erfassung 26.10.2026
- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENWahlprogramm Grüne zur Bundestagswahl 2025abgerufen am 27.10.2026, Stichtag der Erfassung 27.10.2026
- Die LinkeWahlprogramm Linke zur Bundestagswahl 2025abgerufen am 27.10.2026, Stichtag der Erfassung 27.10.2026
- SPDWahlprogramm SPD zur Bundestagswahl 2025abgerufen am 27.10.2026, Stichtag der Erfassung 27.10.2026
Stand: 28.10.2026
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